Öffentlichkeitsarbeit kann man lernen

Menschen, die ihre Ideen anpacken, haben mich schon immer fasziniert. Ob beruflich oder privat. Es geht darum, sich einzusetzen, Ziele zu haben oder einfach zu helfen.

Ohne die Öffentlichkeitsarbeit engagierter Menschen hättest Du weder Bioprodukte in Deinem Supermarkt noch Ökostrom in der Wohnung. Du hättest nicht das schnelle Internet, mit dem Du diese Website aufrufst, und keine kleinen Musikclubs mehr, weil die Gema-Gebühren zu hoch wären.

Es ist der Öffentlichkeitsarbeit beherzter Leute zu verdanken, dass es so oder so kommt. Hinter jeder „Kampagne“ steckt ein engagierter Kopf.

Mit der Digitalisierung steigt der Bedarf an Wissen, wie man Projekte und Initiativen bekannter macht. Webentwickler und Kreative brauchen oft Spenden, um die Anlaufphase zu finanzieren. Verbände wollen Mitglieder gewinnen, Selbstständige zufriedene Kunden und Politiker die Wahlen. In allen Bereichen wird Medienkompetenz immer wichtiger.

Öffentlichkeitsarbeit kann man lernen

Hierfür biete ich Workshops an. Selbstbefähigung ist das wichtigste Ziel. Du musst kein Medienprofi sein, um ein kleines oder großes Projekt bekannter zu machen. Du musst kein begnadeter Texter sein, um zu lernen, wie Du Deine Inhalte spannend aufbereitest.

Schau einfach in die Seminarbeschreibungen, welche Kenntnisse Du gut gebrauchen kannst. Mit den richtigen Website-Inhalten und Social-Media-Maßnahmen kannst Du Deine Zielgruppe effizienter erreichen. Mach Deine Sache zur Bewegung!

Change the Story

Wie kommt man von Journalismus zu Campaigning?

NGOs, Vereine und Initiativen leisten Aufklärungsarbeit, die Redaktionen vielfach nicht mehr leisten können. Sie kämpfen für soziale und ökologische Ziele – genau meine Motivation, weswegen ich Journalistin geworden bin. Von der breiten Öffentlichkeit werden diese Organisationen nicht als „Medien" wahrgenommen. Faktisch sind sie aber genau das. Sie verbreiten ihre Inhalte über gezielte Öffentlichkeitsarbeit: Campaigning.

 

In mehr als 20 Jahren als Ressortleiterin und Stellvertretende Programmchefin im TV Spielfilm Verlag war mein Schwerpunkt die Wirtschaftspolitik. Das von mir geleitete Ressort war verantwortlich für Dokumentationen, Magazine und Talkshows und hat zu vielen Themen umfangreiches Fachwissen aufgebaut, von „Atomkraft“ bis „Zertifikatehandel“.

Mit Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 2008 stieg die Nachfrage nach Einordnung und  Glaubwürdigkeit der Presse. Ausführliche Hintergrundartikel und „Brennpunkte“ verlangen jederzeit aktuelle, fundierte Kenntnisse. Der Lobbyismus nahm zu, Denkfabriken versuchen die Presse zu beeinflussen – zugunsten der Posititionen von Global Playern. Das weckte mein Interesse an sozialen Bewegungen, die zunehmend ein Gegengewicht bilden.

Insbesondere der Erfolg von Campact, die Millionen Menschen mobilisieren, hat mich überzeugt, dass Campaigning eine Journalismusform ist. NGOs, Vereine und Initiativen leisten Aufklärungsarbeit, die Redaktionen vielfach nicht mehr leisten können. Als Trainerin sehe ich in der Vermittlung bzw. Verbindung von Campaigning- und Journalismus-Knowhow eine sinnstiftende Aufgabe, Organisationen im Einsatz für soziale und ökologische Ziele zu unterstützen.

Aus den gleichen Ambitionen engagiere ich mich für direkte Demokratie, bin Fördermitglied bei abgeordnetenwatch und Mitglied im Hamburger Gesprächskreis der NachDenkSeiten.

Was bedeutet der Name?

Die biblische Sintflut führte zum Bau der Arche Noah. Alles ging wieder von vorne los… Weltuntergang und Neuanfang – das scheint mir ein passendes Bild unserer Zeit zu sein. In all den Krisen der vergangenen Jahre entstehen überall beeindruckende Initiativen, die Mut machen und als Vorbild taugen. Campaigning und unabhängiger Journalismus sind die Mittel unserer Zeit, um das Vertrauen in die Demokratie wieder zu stärken und der Gesellschaft einigende Werte anzubieten.