Hinter jeder Kampagne steckt ein engagierter Kopf

Ohne die Öffentlichkeitsarbeit engagierter Menschen hätten wir weder Bioprodukte im Supermarkt noch Ökostrom in der Wohnung. Wir hätten nicht das schnelle Internet, mit dem Du diese Website aufrufst, und wahrscheinlich keine kleinen Musikclubs mehr, weil die Gema-Gebühren zu hoch wären.

Es ist der Öffentlichkeitsarbeit beherzter Leute zu verdanken, dass es so oder so kommt. Hinter jeder „Kampagne“ steckt ein engagierter Kopf.

Mit der Digitalisierung steigt der Bedarf an Wissen, wie man Projekte bekannter macht. Politiker wollen die Wahlen gewinnen, Vereine, Initiativen und Verbände brauchen Mitglieder, Unterstützer und Spenden. In allen Bereichen wird Medienkompetenz immer wichtiger.

Öffentlichkeitsarbeit kann man lernen. Hierfür biete ich Workshops an. Selbstbefähigung ist definitiv das oberste Ziel.

Schau einfach in die Seminarbeschreibungen, welche Kenntnisse Du gut gebrauchen kannst. Mit strategischer Kommunikation kannst Du Zielgruppen effizienter erreichen. Mach Deine Sache zur Bewegung!

Change the Story

Wie kommt man von Journalismus zu Campaigning?

Für mich war das ein logischer Schritt. NGOs, Vereine und Initiativen leisten Aufklärungsarbeit, die Redaktionen vielfach nicht mehr leisten können. Sie kämpfen für soziale und ökologische Ziele – genau meine Motivation, weswegen ich Journalistin geworden bin. Von der breiten Öffentlichkeit werden diese Organisationen nicht als „Medien" wahrgenommen. Faktisch sind sie aber genau das. Sie verbreiten ihre Inhalte über gezielte Öffentlichkeitsarbeit: Campaigning.

 

In mehr als 20 Jahren als Redaktionsleiterin bei Hubert Burda Media (TV Spielfilm Verlag) war mein Schwerpunkt die Wirtschaftspolitik. Das von mir geleitete Ressort war verantwortlich für Dokumentationen, Magazine und Polit-Talks und hat zu vielen Themen umfangreiches Fachwissen aufgebaut, von „Atomkraft“ bis „Zertifikatehandel“.

Mit Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 2008 stieg die Nachfrage nach Einordnung und  Glaubwürdigkeit der Presse. Ausführliche Hintergrundartikel und „Brennpunkte“ verlangen jederzeit aktuelle, fundierte Kenntnisse. Der Lobbyismus nahm zu. Denkfabriken versuchen die Presse zu beeinflussen – zugunsten der Posititionen von Global Playern. Das weckte mein Interesse an sozialen Bewegungen, die zunehmend ein Gegengewicht bilden.

Greenpeace, Campact oder Oxfam mobilisieren Millionen Menschen. Die Erfolge solcher NGOs haben mich überzeugt, dass Campaigning eine Journalismusform ist. Viele Vereine, Verbände und Initiativen leisten Aufklärungsarbeit, die Redaktionen vielfach nicht mehr leisten können. Als Trainerin sehe ich in der Vermittlung und Verbindung von Campaigning- und Presse-Knowhow eine sinnstiftende Aufgabe, Organisationen im Einsatz für soziale und ökologische Ziele zu unterstützen.

Aus den gleichen Ambitionen engagiere ich mich für direkte Demokratie und bin Mitglied im Hamburger Gesprächskreis der NachDenkSeiten.

Was bedeutet der Name?

Die biblische Sintflut führte zum Bau der Arche Noah. Alles ging wieder von vorne los… Weltuntergang und Neuanfang – das scheint mir ein passendes Bild unserer Zeit zu sein. In all den Krisen der letzten Jahre entstehen überall beeindruckende Initiativen, die Mut machen und als Vorbild taugen. Campaigning und unabhängiger Journalismus sind die Mittel unserer Zeit, um das Vertrauen in die Demokratie wieder zu stärken und der Gesellschaft einigende Werte anzubieten.