Simulierte Diskurse – Verlagskonzerne und ihr Märchen von der Pressefreiheit

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Mein Working Paper zum Thema Medienpolitik & Journalismus gibt es unten zum Download. An dieser Stelle möchte ich kurz vorstellen, worum es darin geht.

Eine der wichtigsten Fragen bei Mediendebatten sollte sein: Wem gehören die Medien? Wie sind die ökonomischen Machtverhältnisse auf dem Pressemarkt? Was gehört den weltweit agierenden Medienkonzernen noch? Welche Rolle spielen die Besitzverhältnisse?

Diese Fragen dürfen nicht ausgespart werden. Sie sind wichtig in den Diskussionen über Journalismuskrise, Pressefreiheit, „Lügenpresse“, Vertrauensverlust und soziale Spaltung.

99,5 % aller am Kiosk verkauften Tageszeitungen gehen auf das Konto der fünf größten Verlagsgruppen.* Mit Wettbewerbsfreiheit ist das nicht zu erklären.

Demokratie erfordert eine höhere Quote für unabhängigen Journalismus. Es braucht mehr Verlage ohne Konzernhintergrund. Zugespitzt: Mehr Selbstzweck-Journalismus.

Mit dem Working Paper möchte ich Impulse geben, neue Blickwinkel und Argumente in die politische Auseinandersetzung einzuführen.

Den ganzen Artikel zum Download als PDF

*Quelle: Mediaperspektiven Heft 5/2016, Horst Röper, http://bit.ly/2pRUxNz

Foto: privat

P. S.: Ein anonymer Grafik-Spender hat das Schaubild auf Seite 27 verbessert. Mittlerweile ist die neue Version hochgeladen.

Ulrike Sumfleth,
Sintfluth Campaigning
Mo, 11.09.2017, 21:44 Uhr